Eine gute Haltung?!

Unsere Selbstwahrnehmung für unsere Haltung ist häufig nicht aktiviert. Erst auf einem Foto sehen wir bei einer Momentaufnahme, dass wir eine schlechte Haltung haben.

Warum habe ich eine so schlechte Haltung?
Durch Belastungen, Druck, Stress, Unachtsamkeit verändert sich über die Zeit die Haltung. Dieser Prozess ist schleichend langsam und häufig bekommt man erst spät eine Rückmeldung von Freunden oder sieht sich mit schlechter Haltung auf Fotos. 

Viele glauben: Mit etwas Aufmerksamkeit ist es doch ein leichtes eine gute Haltung zu bewahren oder wieder aufzubauen. Dazu etwas Krafttraining und Dehnübungen und die Sache ist wieder gut. Doch Statistiken über Rückenprobleme und Beobachtungen zeigen, dass die Ergebnisse wie Schmerzfreiheit und gute Haltung für gewöhnlich nicht anhalten.

Trotz großer und schöner Erfolge mit Physiotherapie, Sporttherapie und Training haben sehr viele  Menschen große Schwierigkeiten mit ihrer Haltung, den Muskeln und Gelenken.
Das Wort Haltung zeigt uns schon die Aufgabe: Die ursprüngliche Statik, die sich durch Verhalten (z.B. 10 Stunden und mehr Sitztraining am Tag) und Unachtsamkeit verändert hat, ist in ein Ungleichgewicht geraten und muss jetzt gehalten werden: mit Kraft- also Muskelspannung. Um den Körper im Lot und somit  die Statik aufrecht zu halten wird mit viel Kraftaufwand gearbeitet. Als Anpassung werden Muskeln und Spannungslinien verstärkt um den Körper zu stützen und zu schützen. Dies führt zu einer Fehlhaltung mit Dauerspannung, die schon nach relativ kurzer Zeit nicht mehr wahr genommen wird. Es beginnt Ein schleichender Prozess mit Verlust der natürlichen Beweglichkeit und Vitalität. Am Ende kann die Muskulatur nicht mehr entspannt und losgelassen werden.

Die Lösungsansätze wie Dehntechniken und das „Ausgleichstraining“ helfen nur kurzfristig und bewirken eher ein Verschleppen und/oder Verstärken der Probleme. Ein Kreislauf beginnt: Die entstehenden muskulären Dysbalancen führen zu fascialen Dysfunktionen. Dies führt zu weiteren Statikveränderungen, diese begünstigen wiederum muskuläre Dysbalancen, …
Eine weitere Idee die Haltung mit Krafttraining  aufzubauen, scheint erst mal plausibel. Ein Stärken der Muskulatur geht jedoch mit einem Spannungsanstieg und einem Verkürzen des Muskels einher. Es entsteht noch mehr Druck und Stress im Gelenk. In der Dysbalance ein starkes Muskelkorsett aufzubauen ist daher in Frage zu stellen.
Diesen Haltungs Kreislauf gilt es zu durchbrechen. Es ist notwendig die Verspannungen zu lösen und wieder in ein funktionales Bewegen zu kommen.
Hier ist der Ansatz an den Fascien zu arbeiten sehr erfolgsversprechend. Leider werden die Faszien bei vielen Behandlungsansätzen völlig außer Acht gelassen.
Mit der SENMOTIC Fascien-Mobilisation wird der Muskel einmal richtig entspannt. Das ist nur möglich wenn das umgebende Fasziengewebe entsprechend bearbeitet wird.
Mit den dabei angewendeten manuellen Techniken und den aufeinander aufbauenden, logischen Rezepturen wird Ihre Körperstruktur in eine aufrechte, selbstbewußte und schmerzfreie Haltung geführt.
Und damit die Verspannungen und Verklebungen der Faszien nicht durch falsche Nutzung automatisch wieder auftauchen, erhalten Sie eine Erklärung und Anleitung zum richtigen funktionalen Bewegen. Das gewährleistet die Nachhaltigkeit der Methode.